Glasfaserausbau in der Klosterstadt Schönau - Beginn der baulichen Umsetzung

Im Juli 2023 vermarktete die NetCom BW GmbH im Auftrag der Stadt Schönau und dem Zweckverband Fiber-Net Rhein-Neckar den kostenfreien Einbau eines Glasfaseranschlusses in jedem Gebäude. Im Juni 2026 beginnt nun die bauliche Umsetzung.

Dabei finanziert die NetCom den Glasfasereinbau in die Gehwege und Straßen. Diese Investition macht sich über die Jahre wieder bezahlt, in dem die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt einen Monatsbeitrag zur Nutzung der Glasfaserverbindung zahlen. Dies erfolgt in Form von unterschiedlich teuren Vertragsmodellen nach Datengeschwindigkeiten, jeweils mit einem 24 Monatsvertrag mit der Glasfasergeschwindigkeit von 300, 500 oder 1.000 MBit/Sek. Die schnellste Stufe ist ein Gigabit/Sek. Der Vorteil hierbei liegt in einer deutlich schnelleren und stabileren Verbindung. Das regelhaft in Schönau vorkommende Telefonnetz mit Kupferkabeln kann diese Datenübermittlungsgeschwindigkeit nicht realisieren. An einigen Hausanschlüssen liegen Koaxialkabel, diese wurden flächendeckend in den 1980er Jahren in Baden-Württemberg durch die frühere KabelBW eingebaut. Mit modernen Techniken kann auch hier eine Geschwindigkeit von einem GBit/Sek erreicht werden, der Nachteil liegt hier jedoch darin, dass sich die Datengeschwindigkeit auf mehrere an einem Kabel liegenden Nutzer, die das Netz zeitgleich nutzen wollen, verteilt. Hier kann es zu höheren Geschwindigkeitsverlusten kommen. Bei einem Glasfaseranschluss erhält jedes Gebäude/jeder Wohnungsanschluss ein eigenes Anschlusskabel, bei dem die Geschwindigkeit gleichbleibt. Dies ist bei der heutigen Nutzung durch viele Internetnutzer ein geforderter Standard. In einem privaten Haushalt reicht in der Regel eine Geschwindigkeit von 300 MBit/Sek aus. Bei der gleichzeitigen Nutzung in einer Wohnung durch mehrere Nutzer, kann eine höhere Geschwindigkeit erforderlich sein, diese Entscheidung liegt aber bei jedem einzelnen Vertragskunden.

Vorteile für Hauseigentümer

Ein Glasfaseranschluss von einem oder mehreren Wohnungen in einem Haus, ist ein Vorteil für die Bewohner, die damit einen stabileren Anschluss in ihrer Wohnung erhalten. Dies zahlt sich bei künftigen Vermietungen oder Verkäufen aus, da bei Nichtvorhandensein eines entsprechenden Glasfaseranschluss dies bei einem nachträglichen Einbau von hohen Kosten führt. Der initiale Einbau von Glasfaserkabeln bei einem Komplettprojekt in einer ganzen Stadt, stellt zwar für den Unternehmer eine immense Investition dar, jedoch ist dies auf jeden einzelnen Anschluss gesehen wirtschaftlich günstig, in jedem Haus ein eigenes Kabel einzuziehen. Dies bedeutet für jeden beteiligten Hauseigentümer einen Vorteil in der großen Menge. Das bedeutet, nicht jeder braucht solch einen Vertrag abzuschließen, denn ein Kabelanschluss wird für jedes Gebäude vorgesehen, aber nicht zwangsläufig im Haus eingebaut. Dies kann nachträglich erfolgen, bedeutet jedoch durch erneute Tiefbauarbeiten mit der erneuten Anfahrt durch ein Bauunternehmen erheblich höhere Anschlusskosten im Nachhinein. Daher empfiehlt sich eine Teilnahme bei dem flächendeckenden Einbau von Glasfaseranschlüssen, z.B. durch einen Anschlussvertrag mit einer Mindestlaufzeit.

Kostenfreier Anschluss führt aber zu eigenen Investitionskosten für die Aufschaltung im eigenen Haus bzw. den eigenen Zimmern

Das Glasfaserunternehmen kann es kalkulieren, was der Anschluss in jedem Haus kostet. Wie jedoch die individuellen Wünsche des Hauseigentümers in seinem Haus aussehen, ist nicht kalkulierbar. Daher ist der Anschluss ab dem Übergabepunkt im Haus Sache des Eigentümers. Hier kann dieser den Anschluss selbst durchführen, empfehlenswert ist die Durchführung durch einen Elektriker. Diese Kosten liegen bei jedem Hausbesitzer.

Wer oder was ist die Fibernet.rn?

Der Zweckverband High-Speed-Netz Rhein-Neckar

Um eine technisch ausgereifte und optimale Breitbandversorgung zu gewährleisten, wurde am 29. November 2014 der Zweckverband High-Speed-Netz Rhein-Neckar gegründet. Das Verbandsgebiet umfasst, neben einer Vielzahl von öffentlichen Einrichtungen und Unternehmen, über 540.000 Einwohner. Für den Rhein-Neckar-Kreis ist die flächendeckende Versorgung mit leistungsfähigen Breitbandanschlüssen von besonderer Bedeutung, denn mehr als jeder zehnte Arbeitsplatz (11,40%) ist hier im Wirtschaftszweig „Information und Kommunikation“ angesiedelt.

Geschäftsführende Gesellschaft: AVR UmweltService GmbH, Sinsheim

Die Stadt Schönau ist Mitglied dieses Zweckverbandes und hat das Ziel, den flächendeckenden Ausbau eines vollständigen Glasfaseranschlusses für jeden Haushalt in der Stadt Schönau zu realisieren. Durch die zunehmende Bedeutung des Internets mit Home-Office und auch Home-Schooling, mit der Nutzung des Internet als Fernseh- und Telefonanschluss, hat einen schnelleren Anschluss eine wichtige Bedeutung für jeden Haushalt. Zudem ist dies ein Wettbewerbsvorteil für eine Stadt, die diese Grundleistung für jedermann anbietet. Daher unterstützt die Stadt Schönau diesen Ausbau der Infrastruktur in der Stadt.

fibernet.rn, so der Name des Zweckverbandes, hat im gesamten Rhein-Neckar-Kreis eine Hauptverbindung mit einem Mutterkabel zwischen allen Orten eingebaut. Dieses Hauptkabel nennt sich Backbone.

Wer ist das Unternehmen Netze BW?

Die Netze BW GmbH mit Sitz in Karlsruhe und Stuttgart ist die größte Netzgesellschaft für Strom, Gas und Wasser in Baden-Württemberg. Als hundertprozentige Tochtergesellschaft der EnBW agiert sie als unabhängiger Netzbetreiber (Verteilnetzbetreiber) und ist für den sicheren Betrieb, die Wartung und den Ausbau der Netzinfrastruktur verantwortlich.

Die Netze BW GmbH ist zudem der beauftragte Subunternehmer der NetCom BW für den Ausbau des Glasfasernetzes in Schönau. In diesem Rahmen baut die Netze BW GmbH nicht nur das Glasfasernetz, sondern ertüchtigt hierbei auch das Stromnetz als sichere Infrastruktur für die Zukunft. Dazu gehört auch ein verbessertes Stromleitungsnetz, neue Umspannstationen sowie ein Anschluss von Gebäuden, die derzeit über Dachständer an das Stromnetz angeschlossen sind. Diese Gebäude erhalten im Rahmen des Glasfaserausbaus neue Hausanschlüsse für die Stromversorgung, die dann durch die Hauseigentümer in den Folgejahren den Anschluss vom Dachständer auf den Keller- oder Erdgeschossanschluss umstellen. Für diesen Umbau sind die Hauseigentümer selbst verantwortlich. Seitens Stadt und Netzversorger geht man von einem Zeitraum von 3-5 Jahren aus, in dem der Anschluss umgelegt wird. Diese Umlegung erfolgt durch einen Elektrofachbetrieb nach Wahl des Hauseigentümers. Sobald alle an einem Dachständerstrang liegenden Gebäude auf das Erdnetz umgestellt sind, erfolgt der kostenfreie Abbau der Dachständer durch die Netze BW GmbH. Dies führt zu einem erheblich verbesserten Stromanschluss, der in der Regel sicherer ist und zudem höhere Stromflüsse ermöglicht. Dies ist beispielhaft für Elektrofahrzeug-Wallboxen oder Wärmepumpen erforderlich.

Wer ist das Unternehmen NetCom BW?

NetCom BW als kompetenter Partner für Zweckverband und Endkunden

Im Zuge einer europaweiten Ausschreibung sprach sich die Verbandsversammlung des Zweckverbandes High-Speed-Netz Rhein-Neckar im Juni 2015 einstimmig für die NetCom BW als zukünftigen Netzbetreiber aus. Als versierter und leistungsfähiger Partner ist die NetCom BW nach der Errichtung der passiven Infrastruktur der Ansprechpartner für die aktive Technik zuständig. Die NetCom BW wird den Privat- und Gewerbekunden die vielfältigen Dienste und Leistungen wie Internet, Telefon oder IPTV anbieten. Wichtig zu wissen: das EnBW-eigene Unternehmen mit Firmensitz in Ellwangen ist gemäß den Statuten des Zweckverbandes vertragsgemäß dazu verpflichtet, auch anderen Anbietern den Zugang zum kommunalen Netz zu ermöglichen, Stichwort „open access“.

Die NetCom BW wurde 2012 gegründet. Die NetCom BW ist in Schönau nicht unbekannt und hat bereits mehrere Projekte vor Ort durchgeführt. 2017 wurde im Gewerbegebiet Kreuzwiesen das erste Flächennetz für Gewerbetreibende eingebaut. 2020/2021 wurde das Wohngebiet Lindenbach im Rahmen der neuen Strom-Erdanschlüsse sowie neuen Straßen-Beleuchtung komplett mit Glasfasertechnik ausgestattet. Beide Projekte gehören zu den ersten Projekten der NetCom BW in ganz Baden-Württemberg. Nachfolgend wurden noch die Schulen in Schönau und Altneudorf mit Glasfasertechnik angeschlossen. Am 29. Juni 2026 folgt nun der Ausbau des Schönauer Stadtgebietes. Die Gesamtbauzeit wird mit 3,5 Jahren eingeschätzt und sollte Ende 2029 beendet werden. Ausgenommen ist hier der Bereich Hasselbacher Hof, welcher bereits durch die Deutsche Telekom mit einem Glasfasernetz erschlossen wurde. Für den Stadtteil Altneudorf wird ein geförderter Ausbau mit Bundesmitteln angepeilt. Hierzu stellte die Fibernet (siehe oben) einen Antrag auf Komplettausbau im Auftrag der Stadt Schönau. Über den weiteren Fortschritt hier wird weiter berichtet (Sachstand: Mai 2026).

Die aktuellen Bauabschnitte/Information der Bewohner:

Bau-Abschnitt 1.1 Bereich "Alter Sportplatz"

Der Bau-Abschnitt 1.1 umfasst den Bereich "Alter Sportplatz". Dieses, früher von der ehemaligen Firma SÜBA erstellte Wohngebiet, weist eine Besonderheit auf, da hier die Gebäude auf dem alten Sportplatz über ein eigenes Gasnetz verfügen. Dieser Umstand ist den ausführenden Bauunternehmen bekannt, diese verfügen über einen Leitungsplan.

Ferner werden Leitungen von mittlerer Höhe der Carl-Freudenberg-Straße runter zur Neckarsteinacher Straße im Gehweg verlegt, mit diesen Arbeiten startet auch das Projekt. Die Neckarsteinacher Straße wird an zwei Stellen durch Tiefbauarbeiten gequert. Hiernach geht es in die Straße "Am Hammerweiher" und "Am alten Sportplatz". Auch betrifft dies die Gebäude Neckarsteinacher Straße 32-40, 35-41 und die Bahnhofstraße 1 sowie Am Alten Sportplatz ungerade 1-5.

Bei den anstehenden Baumaßnahmen werden verschiedene Maßnahmen baulich umgesetzt: zum einen werden in dem betroffenen Bereich sogenannte "Micro-Pipes" in einem 50 cm Leerrohr in einer Tiefe von 60 cm zu jedem Gebäude geführt. In diese wird dann eine Glasfaser eingeführt, die das Signal übermitteln. Anschließend werden in den Gebäuden, zu denen ein Micro-Pipe in das Gebäude geführt wird, auch einen Anschluss im Gebäude erhalten. Auch werden im Straßennetz Stromleitungen mit verlegt, um das Stromnetz in Schönau zu modernisieren. Ebenso erhalten 10 Gebäude mit Dachständern einen neuen Stromanschluss, der in den folgenden Jahren eine Umlegung vom Verteilerschrank zum neuen Stromanschluss benötigen wird. Dies ist eine Aufgabe für den jeweiligen Hauseigentümer. Nach rund 3-5 Jahren werden dann die Dachständer entfernt. Dieses Paket an Maßnahmen führt in Summe zu einer extrem wichtigen Modernisierung des Stromnetzes, zu einer erheblichen Verbesserung der Netzsicherheit und zudem zu einem flächendeckenden Glasfasernetz für verlässliche und schnelle Datenströme in den Haushalten.

Hier bitte ich Sie als Anwohner um Verständnis, dass diese Arbeiten natürlich zu Unannehmlichkeiten führen werden. Die Arbeiten beginnen am 29.6.2026, geschätzt wird dieser Abschnitt 2,5 Monate dauern, also in etwa bis Mitte September 2026.

Welche Einschränkungen kann es geben und welche Lösungsmöglichkeiten gibt es?

  • Keine Befahrbarkeit des eigenen Parkplatzes - Ausweichparkplätze finden Sie auf dem naheliegenden Festplatz in der Bahnhofstraße.
  • Tiefbauarbeiten in der Straße, ggf. kurzzeitige Vollsperrungen - es werden Stahl-Überfahrplatten vorgehalten, damit spätestens bei abendlichem Arbeitsende die Zufahrt wieder möglich ist.
  • Möglicher Stromausfall bei Netzarbeiten - Zur Sicherheit der Versorgung wird ein Stromaggregat durch die Netze BW mit 100 kVA im Baustellenbereich vorgehalten, damit ein Netzausfall unverzüglich überbrückt werden kann.
  • Lärm und Dreck - nach Möglichkeit wird dieser durch das Bauunternehmen nach Abschluss der Arbeiten entfernt, Lärm wird nach Möglichkeit nur für die örtliche Arbeit entstehen, wir bitten Sie hier um Verständnis.

Selbstverständlich werden die beteiligten Bauunternehmen alles tun, um die Beeinträchtigungen auf ein absolutes Minimum zu reduzieren und die Arbeiten so zügig wie möglich abzuschließen.

Ihr Ansprechpartner

Sollten Sie Fragen, Anregungen oder in dringenden Fällen akute Probleme haben, steht Ihnen unser Bauleiter/Projektverantwortlicher gerne jederzeit zur Verfügung:

Philipp Kirn, Netze BW GmbH

Mail: p.kirn(@)netze-bw.de

Wie geht es weiter, wann kann mit der Anschaltung des Glasfaseranschlusses gerechnet werden?

Nach Abschluss der Arbeiten Ende August/Mitte September wird die Dokumentation der Arbeiten an dem Glasfasernetz voraussichtlich im November 2026 an die NetCom BW übergeben. Die Aktivschaltung der Anschlüsse durch die NetCom BW erfolgt dann im Anschluss, dies sollte im ersten Quartal 2027 erfolgen.

Wäre es möglich, sich noch kurzfristig für einen Glasfaseranschluss anzumelden?

Ein Vertragsabschluss ist auch während der laufenden Bauarbeiten grundsätzlich möglich. Mit weiterem Baufortschritt wird es jedoch zu einem Annahme-Stopp kommen. Wir empfehlen daher, den Glasfaservertrag möglichst vor Beginn der Tiefbauarbeiten in der eigenen Straße abzuschließen.

Ansprechpartner ist hier: https://www.netcom-bw.de/kontakt-glasfaserland

Weitere Informationen:

Welcher Bauabschnitt folgt:

Der nächste Bauabschnitt folgt im nördlichen Bereich. Hierüber wird im Detail informiert.

Welche Bauunternehmen führen die Tiefbauarbeiten sowie die Hausanschlüsse durch?

Kombinierte Hausanschlüsse für Strom und Glasfaser:

Hako GmbH

Franz-Grashof-Straße 16-18

68199 Mannheim

Tiefbauarbeiten mit den reinen Glasfaser-Hausanschlüssen:

Kocaman Bau GmbH

Darmstädter Straße 118

64331 Weiterstadt

Bei akuten Fragen können Sie die beteiligten Firmen auch vor Ort direkt ansprechen.

Wie wird die Stadt Schönau in diese Baumaßnahme einbezogen?

Die Baumaßnahme wird in voller Zustimmung durch die Stadt Schönau durch den Bauherrn NetCom BW GmbH, Unterer Brühl 2, 73479 Ellwangen durchgeführt. Die NetCom BW GmbH hat als Subunternehmer und Bauherrn für das Stromnetz die Netze BW GmbH, Zeppelinstraße 15-19, 76275 Ettlingen beauftragt. Die NetCom BW GmbH sowie die Netze BW GmbH sind Tochterunternehmen der EnBW Energie Baden-Württemberg AG, Durlacher Allee 93, 76131 Karlsruhe. Die Stadt Schönau ist in die Arbeiten involviert und nimmt 2-wöchig an Jour-fixes mit den o.g. Verantwortlichen teil.

Kommentar des Bürgermeisters Matthias Frick zum Glasfaserausbau in Schönau:

„Der Einbau und damit der Anschluss möglichst von jedem Haushalt an das Hochgeschwindigkeits-Glasfasernetz ist ein bedeutendes Infrastrukturprojekt für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Schönau. Beginnend im Kernbereich Schönau 2026, finanziert und baut die NetCom BW GmbH eigenwirtschaftlich das Glasfasernetz aus. Für Altneudorf streben wir derzeit einen geförderten Ausbau an. Konkret hat unserer Verband Fibernet 2026 in unserem Auftrag Bundesmittel für den Komplettausbau Altneudorfs beantragt.

Durch den Glasfaseranschluss erwirbt jeder Haus- oder Wohnungsmieter die aktuell höchstmöglich gewährleistete Datengeschwindigkeit, deren Bandbreite jeder selbst wählen kann. Die Glasfasertechnik ist mit dem vielfach beworbenen Giganetz nicht an ihrem Leistungsende von einem GigaBit. Dies kann theoretisch auch von anderen Netzen mit Super-Vectoring oder Koaxialkabel erreicht werden. Jedoch ist die Leitfähigkeit durch einen Glasfaserstrang theoretisch erheblich höher als mit 1.000 MegaBit pro Sekunde. Realisiert wurde bereits die Datenübertragung von weit mehr als 20 GigaBit/Sek. Damit stellt die Glasfasertechnik eine Technik dar, die als zukunftsweisend eingeordnet werden muss. Der flächendeckende Einbau dieser Kabelverbindung ist dennoch eine Herausforderung für uns alle. Diese Maßnahme bedeutet Baustellen für mehrere Monate, ist eine überschaubare finanzielle Belastung für jeden Haushalt –die jedoch für jeden Haushalt eine Überlegung wert ist-, bietet zugleich aber auch einen langfristigen Mehrwert für jede einzelne Immobilie, die künftig einen Standard und keine Ausnahme darstellen wird. Daher empfehle ich uneingeschränkt dieses gemeinsame Infrastrukturprojekt in unserer Stadt Schönau!“