Theater
Konzertdirektion Rainer Haas in Zusammenarbeit mit der Stadt Schönau
Theater in der Stadthalle Schönau 2011/2012
Beginn der Vorstellungen jeweils 20 Uhr
Donnerstag, 29. September 2011
EIN HEIMSPIEL
Komödie von Charles Lewinsky

Markus Majowski, Dietmar Pröll u.a.
„Findest Du nicht, dass uns für ein Altersheim etwas fehlt?“ „Was?“ „Alte Leute!“
Sie sind nicht gerade geborene Glückspilze: Teddy, dessen Partner ihn mittellos zurückgelassen hat, der abgerissene Journalist Scoop und Martin, der im Sozialamt von einem Computer ersetzt wurde. Drei Männer um die Fünfzig, ohne Job und Perspektive, die sich, um Miete zu sparen, zu einer Wohngemeinschaft zusammengetan haben. Doch dann kommt ihnen eine geniale Idee: Sie beschließen, ihre WG zum Altersheim zu erklären und mit diesem Trick wohltätige Stiftungen abzuzocken. „Wenn uns die Gesellschaft schon zum alten Eisen erklärt“, lautet ihre Rechtfertigung, „dann wollen wir auch etwas davon haben.“ Der Plan scheint aufzugehen - doch bevor das Geld fließt, will die Stiftung dem privaten Heim „Abendsonne“ einen Kontrollbesuch abstatten. Kein Problem - wozu war Teddy schließlich Maskenbildner: Sehr überzeugend schlüpfen die drei für Konrad Gerber, den Prüfer der Stiftung, in die Rolle tattriger Greise. Auch die Bardame Mäggi, die als seriöse Heimleiterin herhalten muss, scheint ihre Sache gut zu machen...
Mit „Ein Heimspiel“ gelang dem Autor Charles Lewinsky eine heitere Verkleidungskomödie, die zwar vor einem ernsten gesellschaftlichen Hintergrund spielt, aber dennoch beste Unterhaltung bietet und zugleich zeigt, dass man auch mit Mitte Fünfzig noch lange nicht „weg vom Fenster“ ist.. Die Situationskomik schlägt Kapriolen!
Donnerstag, 27. Oktober 2011
DENN SIE WISSEN NICHT,
WAS SIE ERBEN
Komödie von Erich Virch

Kalle Pohl, Kerstin Gähte, Michaela Klarwein u.a.
Was machte die 90-jährige Tante Witha mitten in der Nacht auf der Leiter? Nachdem die Tante seiner Gattin, von jener Leiter gefallen, ins Krankenhaus gebracht ist, findet Buschmeier in einem Tonkrug Tante Withas Testament und muss feststellen, dass sie Vetter Eugen zum Alleinerben eingesetzt hat. Steueranwalt Dietrich Buschmeier ist ein Mann der Tat und diktiert seiner Gattin Edith umgehend einen neuen Letzten Tanten-Willen. Doch nun taucht Vetter Eugen auf und sucht nach dem Krug.
Ab jetzt schwindelt sich Dietrich notgedrungen von einer Klemme in die andere. Er schiebt Eugen ein Gefäß unter, das der Nachbarin Doris Schmidt als Urne für ihren verstorbenen Gatten Olaf dient, und der Vetter bleibt mit der Hand darin stecken. Als eine Schwester Severitas von den Barmherzigen Schwestern nach Tante Witha sucht, stellt er sich ihr als Nachbar Olaf Schmidt vor.
Plötzlich kehrt die tot geglaubte Tante zurück - und nun überschlagen sich die Ereignisse: Der angetrunkene Vetter spielt Dietrichs Rolle, Schwester Severitas sieht Olafs Geist, Olafs lustige Witwe Doris lässt 200 Gramm Weinbrandbohnen beerdigen und Dietrich endet, mit einer Hand in einem weiteren Krug eingeklemmt, als Tante Withas Schwester. Erbschleicherei, haarsträubende Verwicklungen und bissige Dialoge liefern ein wahres Feuerwerk an Pointen.
Großer Jubel für Erbschleicher Kalle Pohl WZ 16.7.2010
So lustig kann erben sein Rheinische Post, 16.7.2010
Die Begeisterung des Publikums kennt keine Grenzen. Es fühlt sich prächtig unterhalten, quietscht vor Vergnügen und spendet dem Ensemble stehend Applaus.
Freitag, 18. November 2011
SEI LIEB ZU MEINER FRAU
Beziehungskomödie von René Heinersdorff


Hugo Egon Balder, Dorkas Kiefer, Sebastian Goder, Maike Bollow
Stücke, die René Heinersdorff geschrieben hat, sind bei unseren Besuchern seit vielen Spielzeiten sehr beliebt. Mit einem seiner letzten Werke war ich im April einige Tage unterwegs. Ich kann nur sagen – „Sei lieb zu meiner Frau“ wird auch bei uns wieder bejubelt! Das Stück läuft von September bis November 2011 im „Theater am Dom“ in Köln, bevor es dann zu uns kommt!
Karl hat sich in seinem Leben gut eingerichtet. Er ist erfolgreicher Zeitungsverleger, knallharter Geschäftsmann und begeisterter Besucher klassischer Konzerte. Und er leistet sich neben seiner Frau noch eine Geliebte, sofern sie in seinen Terminkalender passt. Doch eines Tages platzt ein fremder Mann in sein Büro und fordert ihn auf, sich mehr um seine Geliebte zu kümmern. Karl soll die Affäre liebevoller, romantischer und vor allem intensiver gestalten, da er sonst Karls Frau informieren müsse.
Nach Abschluss unserer Tournee im April 2011
Dienstag, 24. Januar 2012
MÄNNER SIND AUCH MENSCHEN
Komödie von Curth Flatow

Horst Janson, Astrid Straßburger u.a.
Frauen sind auf dem Vormarsch, sie erobern Positionen, die früher nur den Herren der Schöpfung vorbehalten waren. Und sie erobern Männer: Das war schon immer so! Aber sie verlassen sie auch, das war nicht immer so.
Victoria Lichtenstein tut das gerade. Ihr Mann Dieter arbeitet von morgens bis abends. Er ist überzeugt, nach drei gescheiterten Ehen nun endlich das Glück gefunden zu haben. Aber sie verlässt ihn – nicht, weil sie von ihm genug hat, sondern weil sie nicht genug von ihm hat. Kaum ist sie weg, taucht ein Schulfreund von Dieter auf, Professor Steguweit. Die beiden plaudern von den guten alten Zeiten und der Professor schwärmt von seiner Ehe. Aber das ist gerade jetzt kein Trost für Dieter! Und als er am nächsten Tag von seiner Frau erfährt, dass er im Schlaf redet, dass seine erste Frau von seiner zweiten wusste, die zweite von der dritten und die dritte von Victoria, sieht er keine Chance mehr, dass sie zu ihm zurückkehrt.
Zu allem Unglück weiß Victoria, dass Dieter sie einmal betrogen hat. Nur einmal, aber ein Kind ist unterwegs. Es muss von ihm sein. Das glaubt Dieter ganz fest...
Donnerstag, 02. Februar 2012
KABARETT AUSSER ABONNEMENT
Kann mit Abonnement mitbestellt werden!
Das Programm zum 40-jährigen Bühnenjubiläum des Chefautoren Wolfgang Schaller
War’s morgen schöner oder ist es heute noch besser und wird es gestern noch schlechter? Es gibt ja tatsächlich Menschen, die denken über solche Fragen nach, obwohl wir alle als eifrige RTL-Gucker keine Bretter mehr vor dem Kopf haben, sondern Bohlen. Wolfgang Schaller gehört mit seinen Texten seit 40 Jahren zu diesen seltsamen Wesen, die nicht so ganz im Zeitrhythmus ticken. Trotzdem wurde er auf dem Walk of Fame des deutschen Kabarettarchivs mit einem Satirestern ausgezeichnet. Und was noch schlimmer ist: Birgit Schaller, Rainer Bursche und Erik Lehmann mit dem Musiker Thomas Wand ticken auch noch mit. Und was beim Nach- und Vordenken rauskommt, ist mal zum Brüllen komisch und mal ist es ganz ernst, obwohl es zum Heulen komisch ist. Auf alle Fälle ist es politisches Kabarett, das auch uninteressierte aus den heimischen Sesseln locken sollte, weil schon jetzt feststeht: Zu Hause wird’s nicht schöner! Peter Ensikat schrieb zusammen mit Schaller die Lieder. Wer dieses Programm verpasst...
Bilder von der Jubiläumsfeier in Dresden (Fotos Rainer Haas):
Wolfgang Stumph, Wolfgang Schaller, Werner Schneyder, Uwe Steimle, Rainer Bursche
Freitag, 09. März 2012
VIER LINKE HÄNDE
Komödie von Pierre Chesnot

Hochsommer in Paris. Die Stadt ist menschenleer. Und Sophie ist allein, heute, an ihrem 40. Geburtstag. Eine Torte mit Kerzen, ein einsames Glas Champagner, dann wird sie ihrem tristen Dasein mit einer Wanne voll Wasser und zwei Röhrchen Schlaftabletten ein Ende machen. Da läutet das Telefon. Und während ihre Freundin Susanne am anderen Ende der Leitung noch versucht, Sophie zur Vernunft zu bringen, steht plötzlich Bertrand vor der Tür, im Pyjama und nass bis auf die Haut.
Dem konservativen und eigenbrötlerischen Junggesellen, der unter ihr wohnt, hat das überlaufende Badewasser die Wohnung überschwemmt. Was nun folgt, ist der amüsante, witzige Schlagabtausch zweier Menschen, die miteinander nicht leben können, es aber ohne einander auch nicht lange aushalten.
Ein vergnüglicher Kampf der Geschlechter zwischen zwei Menschen, die mit List und Tücke, mit Verbissenheit und Humor ihre jeweiligen Ziele verfolgen und dennoch dem Happy End nicht entrinnen können.
"Die Einsamkeit wäre ein idealer Zustand, wenn man sich die Menschen aussuchen könnte, die man meidet."
Karl Kraus
PREISEINTEILUNG:
Abo Einzelkarten
Reihen 1 - 8
Reihen 11 - 15 € 82.— € 18.—
Reihen 9 + 10
Reihen 16 - 18 € 66.— € 14.50
Verkauf der Einzelkarten ab 1. September
bei den Vorverkaufsstellen in Schönau
Rathaus, Tel. 06228 – 2070 und Sparkasse
Für auswärtige Besucher:
Da es leider immer wieder vorgekommen ist, dass vorbestellte Karten an der Abendkasse nicht abgeholt wurden, haben wir folgende verbindliche Regelung getroffen:
Der Betrag muss bis spätestens eine Woche nach Bestellung auf unserem Konto 8028 559 BLZ 672 500 20 bei der Sparkasse Heidelberg
eingegangen sein. Dann werden diese per Post zugeschickt.
Letzter Termin für Abonnementsverlängerung: 18. Juli 2011!
Wie üblich behalten unsere Abonnenten ihre bisherigen Plätze, wenn die Abonnementszahlung bis zu diesem Termin auf unserem Konto 8028 559 BLZ 672 500 20 bei der Sparkasse Heidelberg eingegangen ist. Änderungswünsche können erst danach bearbeitet werden.
Noch eine persönliche Bitte: Da wir uns zwischendurch einige Tage Urlaub gönnen wollen, sind wir telefonisch nicht immer erreichbar. Nutzen Sie deshalb unseren Anrufbeantworter oder senden Sie uns eine eMail: KD.Haas@t-online.de. ALLES WIRD BEARBEITET !
Änderungen vorbehalten.
Stadtverwaltung Schönau
Rathausstraße 28
69250 Schönau
Tel.: 06228/207-0
Fax: 06228/8505
post@stadt-schoenau.de
Verwaltungsstelle Altneudorf
Carl-Höfer-Straße 39
69250 Schönau
Tel: 06228/8213
Stadtverwaltung Schönau
Mo. - Do.: 08:30 - 12:30 Uhr
Mo. - Mi.: 14:00 - 16:00 Uhr
Do.: 14:00 - 18:00 Uhr
Fr.: 08:30 - 13:00 Uhr
Verwaltungsstelle Altneudorf
Mo. – Fr.: 08:00 – 11:00 Uhr


